Magisterstudium Operations Research und Statistik

 

Warum "Operations Research und Statistik"?

Operations Research – die Optimierung von Produktionsabläufen und wirtschaftlicher Entscheidungen auf der Basis von mathematischen Modellen – und Statistik – die Modellierung und Prognose auf Grund repräsentativer Stichproben – sind unentbehrliche Instrumente im globalisierten Wirtschaftsgeschehen.

Wie ist dieses Studium aufgebaut?

Die ersten drei Semester dienen der Ausbildung in mathematischer Optimierung und Statistik, sowie einer Vertiefung in einem der beiden Gebiete. Darüber hinaus kann durch Auswahl von spezifischen Wahlfächern ein persönliches Profil ausgeprägt werden. Das abschließende vierte Semester dient der Abfassung einer Magisterarbeit.

Welche Berufsmöglichkeiten gibt es?

Das globalisierte Wirtschaftsgeschehen erfordert eine große Zahl von gut ausgebildeten Analytikern, die Managemententscheidungen vorbereiten. AbsolventInnen dieses Studiums finden beispielsweise Einsatz in der Unternehmenslogistik, technischen Versuchseinrichtungen und Prüflabors, in Entwicklungsabteilungen, im Qualitätsmanagement und in der statistische Aufbereitung von Daten für EntscheidungsträgerInnen in Wirtschaft und Politik, sowie als Projektleiter im IT-Bereich. MathematikerInnen werden wegen ihrer analytischen und abstrakten Denkfähigkeit geschätzt und stoßen dadurch auch ins Management vor.

 

Dipl.-Ing. Barbara Angermeier
Softwareentwicklerin im Bereich Automatisierungstechnik, AutomationX

Als Entwicklerin bin ich mit den unterschiedlichsten, mathematisch relevanten Problemstellungen konfrontiert. Logistik, Optimierung und vor allem auch numerische Mathematik spielen in all unseren Lösungsansätzen eine große Rolle. Hauptsächlich ist jedoch das erlernte strukturierte Denken, das Herangehen an ein und dasselbe Problem auf unterschiedlichste Art und Weise von beträchtlichem Vorteil. Das schnelle Erfassen neuer Konzepte ist von enormer Wichtigkeit, da sich gerade in diesem Tätigkeitsbereich Technologien besonders schnell überholen und daher Flexibilität einen besonderen Stellenwert hat.

 

Dipl.-Ing. Dr. Gerhard Rappitsch
Principal Engineer – DFM (Design for Manufacturability) austriamicrosystems AG

Als Bereichsverantwortlicher für das Gebiet "Design for Manufacturability/DFM" bei austriamicrosystems AG bin ich für die Ausbeute-Optimierung von Analog-Schaltkreisen zuständig. Dabei wird versucht, die Produkte bereits während des Designs robust gegenüber Schwankungen der Produktion zu machen. Ein wesentlicher Punkt ist die Modellierung dieser Schwankungen für das Design und der Einbau in geeignete Simulationswerkzeuge (Monte-Carlo-Analyse und Statistische Corner-Analyse). Dabei werden insbesondere Verfahren der multivariaten und nichtparametrischen Statistik angewandt. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Statistik der TU Graz wurde eine mittlerweile patentierte Methode zur Berechnung von Randpunkten der Produktions-Kontrollparameter entwickelt. Der Einsatz dieser Methode ermöglicht robuste Designs mit optimaler Performance und Flächenergiebigkeit.

Curriculum für das Bakkalaureats- und die Magisterstudien der Technischen Mathematik »

Informationsfolder Technische Mathematik »

Bei Fragen zum Studienplan »